Artistik


Techniken

Aerials
Luftakrobatik
z.B. (hängendes, fliegendes oder Schwung-) Trapez, Vertikalseil, Tuch, Clownsschaukel usw.
ArtistInnen bewegen sich in „schwindelerregenden Höhen“ und scheinen dabei die Schwerkraft zu überwinden. zurück zur Liste

Airdance
An den beiden losen Enden des Tuches hält sich je einE ArtistIn sicher in einer Schleufe. Sie bewegen sich gemeinsam im Kreis, heben ab und gewinnen an Höhe. Der Tanz hat begonnen.
Airdance ist ein Tanz ohne Bodenkontakt. Die ArtistInnen von zt geschwindel bedienen sich der Kräfte der Physik und überwinden mehr als die Schwerkraft… zurück zur Liste

Akkordeon
Das Akkordeon ist Melodie- und Begleitinstrument in einem. Als volkstümliches mittel-europäisches Instrument eignet es sich besonders für Volks-, Tanz- und Begleitmusik. Es ist fester Bestandteil der Erzählungen und Klischees über fahrende Völker und Zirkusgruppen. Dies liegt wohl vor allem an seiner praktischen Größe (im Gegensatz zum Klavier…) und seiner klanglichen Vielfältigkeit.
Im zt geschwindel spielte SinA im Sommer 2001 mit viel Spaß auf der Quetsche, egal ob kopfüber am Trapez hängend, auf jemandes Schultern sitzend oder radschlagend. Ihre Improvisationen sind vor allem an russischer Volksmusik angelehnt. Mit ihrer Begleitung singt zt geschwindel z.B. sechsstimmig (ähemmm…) das russische Geburtstagslied… zurück zur Liste

Akrobatik
AkrobatIn, griechisch = ZehenläuferIn, ursprünglich SeiltänzerIn.
ArtistIn, die mit ihrem Körper, und unter Umständen mit PartnerInnen und Geräten, mit angelernter Geschicklichkeit Übungen ausführen kann, zu denen ein untrainierter Mensch nicht im Stande ist.
Akrobatik steht bei zt geschwindel in erster Linie für das Spiel mit dem Körper: dabei steht das Spielerische im Vordergrund, Bewegung, Rhytmus, Fließen
Unter Akrobatik kann alles gefaßt werden, von einfachen (aber viel Übung erfordernden) Handständen bis zu komplizierten fünf-Menschen-hohen Pyramiden. zt geschwindel – alle sechs sind wir AkrobatInnen der einen oder anderen Art – liebt besonders PartnerInnen-Akrobatik (auch Parterre-Akrobatik) zu zweit und zu dritt, Sprung- und Wurfakrobatik. Vor allem dynamische Elemente, „ikarische Spiele“, mit viel Fluß und Bewegung, bieten uns spielerische Möglichkeiten ohne starre Rollen. zurück zur Liste

Äquilibristik
Balancieren, Gleichgewichthalten.
Dies ist ein Überbegriff für alle möglichen Spielzeuge: Schlappseil, Rolabola, Einrad… Hierbei geht es um das Gleichgewicht des Körpers, das Balancieren von eineR selbst auf dem Seil, dem Brett, dem Einrad. Äquilibristik kann sich aber auch auf das Balancieren von Gegenständen beziehen, wie z.B. die Robbe, die einen Ball auf der Nase balanciert.
zt geschwindels Objektkünstler, Nils, hat am meisten Spaß an Gegenständen und zieht uns in seiner Begeisterung mit. Mitunter geht uns dabei der Unterschied zwischen Spielzeug und Körper verloren… zurück zur Liste

Clownerie
Kein Zirkus ohne Clown, Narr, Spaßmacherin. zurück zur Liste

Clownsschaukel
ist, wie der Name schon sagt, die klassische Schaukel des Clowns. EIn Seil an zwei Hängepunkten befestigt ist das optimale Spielgerät für Slapstick.
Die Spinne von zt geschwindel benutzt die Clownsschaukel als ihr Netz, in welches sie ihre Opfer zu locken versucht, um sie anschließend genüsslich zu fressen. zurück zur Liste

Jonglage
Die Kunst, eine Verbindung zwischen Mensch und Objekt zu schaffen, die sich in einer sinngebundenen Bewegung entfaltet.
Die klassischen Jonglierutensilien wie Bälle oder Keulen stellen lediglich ideale Formen von allen möglichen und alltäglichen Körpern dar. zurück zur Liste

Kostüme
Verkleidung kann minimalistisch bis opulent sein. Die kleinste Maske der Welt ist die rote Clownsnase, mit der jedeR in einen ganz neuen Charakter schlüpfen und zu jemand anders werden kann.
Die Verwertung von allen möglichen Materialien, Stoffen und Kleidungsstücken ist unser Stil. So verwandeln wir uns mit Schminke und Kostümen in Vögel und Spinnen, kleine Fräulein vom Lande und Putzfrauen, oder einen Elektroingenieur.
Die Kostümdesignerin ajak sammelt seit Jahren alles UnMögliche für ihren Fundus und kreiert bunte, verspielte, trashige und wilde Kostüme für zt geschwindel. zurück zur Liste

Musik
Das Stück „Die Tasche“ wird von zwei MusikerInnen begeleitet. Mit eigenen Kompositionen an Schlagzeug, Keyboard, Geige, Bass und der singenden Säge geben sie den einzelnen Szenen ihre besonderen Stimmungen. zurück zur Liste

Stelzen
Der Stelzenlauf gehört zu den beliebtesten Mitteln der Artistik. Auf hohen Holzfüßen bewegen sich die ArtistInnen über den Köpfen des Publikums.
Auch die ArtistInnen von zt geschwindel sind StelzenläuferInnen. In der Tasche symbolisieren die Stelzen eine andere Welt, erhabene Riesen, die wohlwollend in den Lebensablauf ihrer wesensverwandten Charaktere eingreifen. zurück zur Liste

Strapaten
Straps aus dem Englischen: Gurte.
Meterlange herabhängende Bänder werden z.B. um die Oberarme durch Drehungen des Körpers um die eigene Körperachse gewickelt, so dass sich die ArtistIn immer mehr dem Hängepunkt nähert und sich nur durch die eigene Armkraft hält. Für zt geschwindel sind die Strapaten in „der Tasche“ ein Bild für die Fangfäden der Spinne Thekla Kurtze. zurück zur Liste

Tanz
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Trapez
Das Trapez ist den GeräteturnerInnen seit langem als „Schaukelreck“ bekannt: Wie eine Schaukel hängt die ungefähr hüftbreite Stange an zwei Seilen unter der Kuppel oder an unserem freistehenden Freiluftgerüst.
Alle träumen wir vom Fliegen und von der Überwindung der Schwerkraft. Am hängenden Trapez macht zt geschwindel alles, vom Akkordeonspielen über anmutige Figuren bis zur Balance von mehreren Körpern. Zusammen mit dem Tuch und der Clownsschaukel ist das Trapez fester Bestandteil des luftigen Spiels von zt geschwindel. zurück zur Liste

Tuch
Das Tuch ist eine Stoffbahn von mehreren Metern Länge, in der Mitte an einem Hängepunkt befestigt, sodass die ArtistIn an zwei losen Enden bewegen kann.
In der „Tasche“ ist das Tuch ein wichtiger Bestandteil, Symbol der Spinne und Ausdruck von Tanz, Bewegung und Traum. zurück zur Liste

Vertikalseil
Das Vertikalseil handelt von der Kunst, ein Seil hinaufzuklettern, dabei verschiedenste Knoten ins Seil zu knüpfen, Schlingen und Schlaufen um den Körper zu wickeln, LOSZULASSEN – und nicht hinunter zu fallen… zurück zur Liste